Gemeinschaft Wagen · Zürich
Care und Selfcare im Gleichgewicht.
Eine sechsteilige Anti-Kurs-Serie von September bis Dezember 2026 in Zürich.
Wir müssen nicht noch mehr tragen. Care und Selfcare dürfen wieder ins Gleichgewicht kommen. Wir nennen diese Serie Anti-Kurs, weil wir keinen weiteren Kurs anbieten wollen, in dem Menschen noch mehr wissen, noch mehr leisten, noch mehr reflektieren und noch mehr an sich arbeiten müssen.
Wir öffnen einen lokalen Resonanzraum für Menschen, die spüren: So wie bisher geht es nicht weiter. Nicht in Beziehungen. Nicht in Nachbarschaften. Nicht in Gruppen. Nicht in Organisationen. Und auch nicht im eigenen Nervensystem.
Weil Care und Selfcare aus dem Lot geraten sind. Hier darfst du ankommen. Zuhören. Wahrnehmen. Ausprobieren. Weitergehen.
Anti-Kurs: Die sechs Termine
| Datum | Thema | Ort |
|---|---|---|
| Mittwoch, 23. September 2026 | Boden spüren | BGO (Situationsplan Gemeinschaftsraum, PDF) |
| Samstag, 3. Oktober 2026 | Zuhören | Wip West |
| Samstag, 17. Oktober 2026 | Verkörpern | BGO (Situationsplan Gemeinschaftsraum, PDF) |
| Mittwoch, 11. November 2026 | Öffnung und Versuche | BGO (Situationsplan Gemeinschaftsraum, PDF) |
| Samstag, 28. November 2026 | Mit Humor scheitern und lernen | BGO (Situationsplan Gemeinschaftsraum, PDF) |
| Samstag, 12. Dezember 2026 | Feiern, würdigen, integrieren | BGO (Situationsplan Gemeinschaftsraum, PDF) |
Mittwoch: 19.00–22.00 Uhr (Ankommen ab 18.15 Uhr) · Samstag: 10.00–14.00 Uhr (Ankommen ab 9.15 Uhr)
Ort: wird mit dem Anmeldeschluss bekannt gegeben, Zürich
Einzelne Termine oder die ganze Serie buchbar.
Für wen ist der Anti-Kurs?
Für Menschen, die nicht noch mehr Theorie brauchen, sondern einen tragenden Resonanzraum zum Ankommen, Zuhören, Wahrnehmen, Ausprobieren und Weitergehen.
- Für Menschen, die Care und Selfcare im Gleichgewicht praktizieren wollen.
- Für Menschen, die viel tragen.
- Für Menschen in Übergängen.
- Für Engagierte, Erschöpfte, Neugierige und Zweifelnde.
- Für Nachbarschaften, Gruppen, Vereine, Initiativen und Organisationen.
Offen für alle, die mitgestalten wollen – unabhängig von Herkunft, Lebensform, Alter oder Vorerfahrung.
Du brauchst keine Vorkenntnisse. Du musst nichts leisten. Auch Schweigen darf mitmachen.
Die sechs Termine
Mittwoch, 23. September 2026 — Boden spüren
Wie komme ich in Kontakt mit mir, dir, der Gruppe und dem Thema?
Wir beginnen langsam. Der Körper darf ankommen, bevor etwas verstanden, erklärt oder entschieden werden muss. Wir legen einen Vertrauensboden: Was gibt mir das Gefühl, dazuzugehören? Welcher Raum macht mich nicht kleiner?
Samstag, 3. Oktober 2026 — Zuhören
Was ist wirklich im Raum?
Wir üben Zuhören als innere Gastfreundschaft. Nicht alles muss sofort gelöst werden. Es darf zuerst wahrgenommen werden: Erschöpfung, Hoffnung, Widerstand, Humor, Müdigkeit, Mut, Scham, Sehnsucht, Wut oder Zweifel.
Samstag, 17. Oktober 2026 — Verkörpern
Wofür stehe ich? Wofür stehen wir?
Wir erkunden, wie Care und Selfcare im Körper, in Rollen, in Spannungen und in Beziehungen sichtbar werden. Was hilft uns, ehrlicher zu sprechen, ohne uns kleiner zu machen? Wie bleiben wir in Kontakt, wenn es schwierig wird?
Mittwoch, 11. November 2026 — Öffnung und Versuche
Wie werden wir handlungsfähig?
Wir lassen entstehen, was kleiner, echter und tragfähiger sein kann. Keine perfekte Lösung. Keine grosse Rettungsfantasie. Sondern kleine Prototypen für den Alltag: Räume, Rollen, Rahmen und Rhythmen, die Beziehung stärken.
Samstag, 28. November 2026 — Mit Humor scheitern und lernen
Wo marschiere ich noch, obwohl das Leben längst swingt?
Vom Marsch zum Swing beschreibt eine soziale Bewegung: weg vom Gleichschritt, weg von Härte, weg vom inneren Befehl. Hin zu Atem, Kontakt, Spiel, Hören und Antworten. Wir würdigen erste Versuche, lernen aus dem Scheitern und fragen: Was ist der kleinste nächste Schritt, der tragfähige Beziehung stärkt?
Samstag, 12. Dezember 2026 — Feiern, würdigen, integrieren
Was will weiterleben?
Wir feiern keine perfekten Projekte. Wir würdigen unperfekte Prototypen, kleine Schritte, gescheiterte Versuche, berührende Momente und neue Möglichkeiten. Was will weiterleben? Welcher Same möchte weiter gepflegt werden? In welcher Beziehung, Gruppe oder Gemeinschaft?
Leitung und Gastgeber
Katrin Sauter und Christof Suppiger
Verein Spürnasen (in Gründung)
Projekt GEMEINSCHAFT WAGEN
Was geschieht im Anti-Kurs?
Wir arbeiten mit Körper, Stimme, Stille, Humor, Zuhören, Kreisformen, kleinen Experimenten und einfachen Prototypen für den Alltag. Nicht als Methode zum Funktionieren. Sondern als Praxis für Beziehung, Würde und tragfähige nächste Schritte.
Der rote Faden:
Ankommen. Gemeinsam forschen. Integrieren. Würdigen. Im Alltag verankern.
Am Ende steht nicht die perfekte Lösung. Am Ende steht ein Netz von Menschen, Fragen, kleinen Vorhaben und tragfähigen Beziehungen.
So ist ein Termin aufgebaut
Jeder Anti-Kurs-Termin folgt einem einfachen 5er-Rhythmus. Dieser Rhythmus gibt Orientierung, ohne den Raum starr zu machen.
- Ankommen und Verbindung aufnehmen — Was brauche ich, was braucht die Gruppe, um in Verbindung zu kommen? Wir landen im Körper, im Raum, in der Gruppe und beim Thema.
- Gemeinsam forschen — Was zeigt sich heute in Bezug zum Thema? Wir erkunden mit Neugier und ohne Druck, was sichtbar wird.
- Integrieren und Optionen erkunden — Was resoniert in mir? Welche Optionen will ich erkunden?
- Lernerfahrung würdigen — Welche Aha-Erfahrungen nehme ich mit?
- Nächste Schritte im Alltag verankern — Was will ich im Alltag mehr beachten? Wie möchte ich wirksam sein?
Haltung
Beziehung trägt Entscheidung. Entscheidung schützt Beziehung.
Care braucht Selfcare. Selfcare braucht Beziehung.
Verantwortung braucht Räume, Rollen, Rahmen, Rhythmen, Richtung, Reife, Rang und die Bereitschaft zum Reinfall. Resonanz bleibt unverfügbar und tanzt quer durch alle acht R.
Wir nennen das bei GEMEINSCHAFT WAGEN auch: Strukturelle Liebe. Fachlicher gesagt: würdesensible Beziehungsarchitektur. Einfacher gesagt: Räume, in denen Menschen nicht kleiner werden müssen, um dazuzugehören.
Was diesen Raum anders macht
Dies ist kein klassischer Kurs. Keine Therapie. Kein Coaching-Blabla. Kein Training zur Selbstoptimierung. Kein Ort, an dem du dich beweisen musst.
Es ist ein gehaltener Praxisraum. Mit klarer Rahmung. Mit freiwilliger Teilnahme. Mit Humor ohne Zwangsfröhlichkeit. Mit Körper ohne Performancepflicht. Mit Stille ohne Druck. Mit Beziehung ohne Übergriff.
Du darfst da sein, bevor du etwas kannst.
Preise
Selbsteinschätzung und Vertrauen. Ohne Begründung. Ohne Beschämung. Der Anti-Kurs arbeitet mit vier Preisstufen. Du wählst selbst, was für dich stimmig und tragbar ist.
| Preisstufe | Pro Termin | Ganze Serie (6 Termine) |
|---|---|---|
| Basispreis — für Menschen mit wenig finanzieller Luft | CHF 40.– | CHF 240.– |
| Richtpreis — deckt Raum, Vorbereitung, Durchführung und Nacharbeit | CHF 80.– | CHF 480.– |
| Solidaritätspreis — für Menschen, die etwas mehr tragen können | CHF 120.– | CHF 720.– |
| Förderpreis — für Menschen/Organisationen, die bewusst mittragen wollen | CHF 160.– | CHF 960.– |
Einzelne Termine oder die ganze Serie sind buchbar.
Kein Kurs. Zum Glück. Weniger perfekt – mehr verbunden.
Anmeldung
Wenn dich dieser Anti-Kurs anspricht, melde dich definitiv an.
Hast du Fragen?
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